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Ein Arzt untersucht Patienten, stellt Diagnosen und ermittelt die jeweils passende Therapie. Dazu benötigt er umfassendes medizinisches Fachwissen – und die Fähigkeit, einfühlsam mit Patienten umzugehen.
Für viele gelten sie immer noch als Halbgötter in Weiß. Dabei braucht ein Arzt keine Magie zur Heilung, sondern umfassendes Fachwissen und ein Gespür für die Bedürfnisse seiner Patienten. Ärzte fragen Patienten nach ihren Krankheitsgeschichten und den aktuellen Symptomen und können so eine Diagnose stellen. Davon ausgehend entwickeln sie einen Therapieplan zur Behandlung. Doch nicht nur in der akuten Behandlung von Krankheiten oder Verletzungen gibt es Aufgaben für Ärzte. Auch die Prävention, also die Vorbeugung von Krankheiten, ist ein wichtiger Bereich. Dabei helfen Ärzte ihren Klienten, zum Beispiel durch bestimmte Verhaltens- oder Ernährungsweisen gesund zu bleiben und erst gar keine Symptome zu entwickeln.
Ärzte verabreichen auch Impfungen, besonders häufig zum Beispiel die Grippe-Impfung für Kinder und ältere Menschen. Außerdem nehmen sie regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten vor. Bei Bedarf überweisen sie ihre Patienten an den jeweiligen Facharzt. Eine Vielzahl von Fachrichtungen ermöglicht es Ärzten, sich zu spezialisieren, zum Beispiel zu Hals-Nasen-Ohren- oder Frauenärzten. Anästhesisten sind für die Betäubung von Patienten vor schmerzhaften Eingriffen wie Operationen zuständig, die wiederum von Chirurgen übernommen werden. Für den Umgang mit Patienten sollten Ärzte einfühlsam sein und ein Gespür für deren Bedürfnisse haben. Vor allem in Kliniken leisten Ärzte oft Schichtdienst, arbeiten nachts oder am Wochenende.
Jobs für Ärzte gibt es in Kliniken, medizinischen Versorgungszentren, aber auch Krankenversicherungen suchen in Stellenanzeigen oft nach Ärzten. Mit einer Praxis machen sich viele Ärzte selbstständig. Auch die medizinische Forschung kommt als Arbeitsfeld in Betracht. Zur Ausübung des Berufes ist ein abgeschlossenes Medizinstudium nötig.
© StepStone, 2008
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